Freitag, 25. Januar 2019

Was lehrt die Bibel über den Tod und den Zustand der Toten?

Folgende Abhandlung ist entstanden, als sich ein Bruder rein anhand der Bibel mit dem Thema "Zustand der Toten" beschäftigt hat. An vielen Stellen merkt man, dass er aus der Sicht eines mit der Lehre der Zeugen Jehovas Vertrauten geschrieben ist. Nichtsdestotrotz rein anhand von Bibelstellen argumentiert und ist so für jeden Wahrheitssucher nützlich. Offensichtlich spricht die Bibel eine klare Sprache zu dem Thema. Auch inwieweit in Gottes Augen Ungerechte Menschen eine zweite Chance bekommen und inwieweit der Tod ein schlafähnlicher Zustand sei. Die Abhandlung ist außerdem in gedruckter Form an manchen bibeltreuen Informationsständen in deutschen Innenstädten erhältlich. Man sollte eigentlich meinen, dass man hunderte Seiten dicke Bücher über die Aussagen der Bibel zum Zustand der Toten schreiben könnte. Aber de facto gibt es nur die nachfolgend genannten 35-40 Bibelstellen, die darüber sprechen. Mehr eindeutige Stellen gibt es nicht in der Bibel. Eine PDF-Version des Artikel ist hier abrufbar.

Was sagt die Bibel über den Tod und den Zustand der Toten?


Ist der Tod ein schlafähnlicher Zustand, wie es Salomo (Prediger 9) und Jesus (Joh. 11) anzudeuten scheinen?

Ist der Tod identisch mit Nichtexistenz oder existiert etwas nach dem körperlichen Tod weiter?



Wenn nicht anders vermerkt zitiert aus der Schlachter-Übersetzung (SCH2000)

I. Was bezeichnet die Bibel als „Seele“?

Entgegen der Ansicht, dass mit Seele immer der Mensch in seiner irdischen Gesamtheit gemeint ist, verwendet die Bibel die Begriffe Seele und Geist teilweise auch als etwas vom Körper des Menschen Getrenntes bzw. als etwas Höheres als nur die irdische Existenz:
1. Pet. 2:11 „Geliebte, ich ermahne euch als Gäste und Fremdlinge: Enthaltet euch der fleischlichen Begierden, die gegen die Seele streiten“
Rö. 8:16 „Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“
– auch entgegen der Ansicht, dass der Geist nur bzw. immer die Lebenskraft des Menschen darstelle, wird hier der Geist als Sitz der Gedanken bzw. der Wahrnehmung dargestellt. Dies wird bekräftigt in:
1. Kor. 2:11 „Denn wer von den Menschen kennt die [Gedanken] des Menschen als nur der Geist des Menschen, der in ihm ist? So kennt auch niemand die [Gedanken] Gottes als nur der Geist Gottes“
2. Kor. 7:1 „Weil wir nun diese Verheißungen haben, Geliebte, so wollen wir uns reinigen von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zur Vollendung der Heiligkeit in Gottesfurcht!“
– hier ist nicht die Rede von der „Befleckung der Seele“, sondern des Fleisches und des Geistes.
In Hiob finden wir den Geist des Menschen nicht mit der bloßen Lebenskraft, sondern mit der Intelligenz in Verbindung gebracht:
Hiob 32:8 „Aber der Geist ist es im Menschen, und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht.“
Die Bibel nennt neben der Seele an manchen Stellen auch noch den Leib (Körper). Dadurch wird ersichtlich, dass mit Seele auch etwas anderes gemeint sein kann als der Mensch in seiner irdischen Ganzheit. Jesus, wie weiter unten zitiert wird, spricht davon, dass Menschen zwar den Leib, nicht aber die Seele verderben können (Mt. 10:28), was nur Gott kann. Daraus wird besonders deutlich ersichtlich, dass Jesus mit dem irdischen Tod nicht die Nichtexistenz der Seele verband.
1. Thes 5:23 „Er selbst aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch, und euer ganzes Wesen, der Geist, die Seele und der Leib, möge untadelig bewahrt werden bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus!“
Im Folgenden wird erörtert. ob die Bibel den Tod als Zustand des Nichtbewusstseins beschreibt oder ob die Seele des Menschen etwas nach dem Tode bewusst erlebt.

II. Wird in der Bibel der Tod als Zustand des Nichtbewusstseins beschrieben?
Die Bibel lehrt offensichtlich, dass zwei Zeitpunkte unterschieden werden müssen, wenn wir über den Zustand der Toten sprechen: 1. Die Zeit direkt nach dem Tod, 2. Die Zeit nach der Auferstehung.
Jeder Gestorbene wird auferstehen. Die Bibel spricht von einer ersten Auferstehung zum Leben und einer zweiten Auferstehung zum Gericht. Während die erste Auferstehung eine Auferstehung zum ewigen Leben mit Gott sein wird, ist die zweite Auferstehung eine Auferstehung zum ewigen Verderben, fern von Gott.
Was passiert in der Zwischenzeit bis zu dieser Auferstehung? Sind sich die Toten irgendetwas bewusst?
In Jesaja 14 finden wir die Aussage, dass im Scheol („Totenreich“) die Mächtigen der Erde sind und sie den König von Babel begrüßen werden, wenn er tot sein wird. Ist das nur symbolische, dichterische Sprache oder deutet es eine tatsächliche Weiterexistenz im Scheol an?
Jesaja 14:9-11 „Das Totenreich drunten gerät in Aufregung wegen dir, in Erwartung deines Kommens; er stört deinetwegen die Schatten auf, alle Anführer der Erde; er lässt von ihren Thronen aufstehen alle Könige der Heidenvölker. Sie alle ergreifen das Wort und sprechen zu dir: Auch du bist kraftlos geworden wie wir, bist uns gleich geworden! Ins Totenreich hinabgestürzt ist deine Pracht, das Rauschen deiner Harfen; Maden werden dein Lager sein und Würmer deine Decke.“
Analog dazu Hesekiel:
Hes. 32:21 „Die Vornehmen unter den Helden aus der Mitte des Totenreichs werden von ihm und seinen Helfern sagen: »Sie sind hinabgefahren, sie liegen da, die Unbeschnittenen, die vom Schwert durchbohrt sind!«“
Als Davids erstes Kind mit Bathseba starb, sprach er folgende Worte:
2. Sam. 12:23 „Nun aber, da es tot ist, was soll ich fasten? Kann ich es wieder zurückholen? Ich werde wohl zu ihm gehen, es wird aber nicht wieder zu mir zurückkehren!“
David hatte mit dieser Aussage offensichtlich nicht die Vorstellung, dass sie sich erst in der Auferstehung wiedersehen werden, sondern bereits im Tode. Anscheinend glaubte David an eine Wiedervereinigung im Scheol (Totenreich).
Jesus Christus unterhielt sich in der Umgestaltungsszene mit Moses und Elia. War das nur eine symbolische Vision oder waren Moses und Elia tatsächlich anwesend?
Mt. 17:2-4 „Und er wurde vor ihnen verklärt, und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden weiß wie das Licht. Und siehe, es erschienen ihnen Mose und Elia, die redeten mit ihm. Da begann Petrus und sprach zu Jesus: Herr, es ist gut, dass wir hier sind! Wenn du willst, so lass uns hier drei Hütten bauen, dir eine und Mose eine und Elia eine.“
Jesus lehrte, dass die Seele beim Tode nicht stirbt, sondern nur der Leib:
Mt. 10:28 „Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle!“
Meinte der Herr damit lediglich, dass die Seele „quasi“ noch am Leben ist, weil der Vater sie in der Auferstehung auferwecken wird?
In christlichen Gemeinschaften, die die Hölle als bloßes Sinnbild für ewige Vernichtung sehen, wird sehr selten Lukas 16 zitiert. Dort finden wir eine Geschichte, die der Herr Jesus erzählt. Es ist beachtenswert, dass Jesus bei Gleichnissen den Protagonisten sonst keine Namen gibt. Daher scheint es sich um kein Gleichnis zu handeln, sondern eine Geschichte, die sich so zugetragen hat:
Lk. 16:19-31 „Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbare Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. 20 Es war aber ein Armer namens Lazarus, der lag vor dessen Tür voller Geschwüre 21 und begehrte, sich zu sättigen von den Brosamen, die vom Tisch des Reichen fielen; und es kamen sogar Hunde und leckten seine Geschwüre. 22 Es geschah aber, dass der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. 23 Und als er im Totenreich seine Augen erhob, da er Qualen litt, sieht er den Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. 24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich über mich und sende Lazarus, dass er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme! 25 Abraham aber sprach: Sohn, bedenke, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben und Lazarus gleichermaßen das Böse; nun wird er getröstet, du aber wirst gepeinigt. 26 Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, sodass die, welche von hier zu euch hinübersteigen wollen, es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen. 27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn in das Haus meines Vaters sendest — 28 denn ich habe fünf Brüder —, dass er sie warnt, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen! 29 Abraham spricht zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; auf diese sollen sie hören! 30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun! 31 Er aber sprach zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer aus den Toten auferstände!“­
– Wir sollten uns vermutlich auch fragen, ob uns Jesus mit dieser Erzählung verwirren wollte, wenn es nach dem Tod gar nicht so weitergeht, wie er es uns lehrte. Dafür finden wir keine Anhaltspunkte.

Man beachte zudem den direkten vermeintlichen Widerspruch zwischen Mt. 10:28 („Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle!“) und Hesekiel 18:20 „Die Seele, welche sündigt, die soll sterben! Der Sohn soll nicht die Missetat des Vaters mittragen, und der Vater soll nicht die Missetat des Sohnes mittragen. Auf dem Gerechten sei seine Gerechtigkeit, und auf dem Gottlosen sei seine Gottlosigkeit!“
Wer hat also nun Recht? Hesekiel, der sagt, dass die Seele, welche sündigt, sterben soll oder Jesus, der sagt, dass die Seele zumindest von Menschen nicht getötet werden kann? Die offensichtliche Harmonisierung ist Folgende: Nur Gott kann die Seele töten, nicht Menschen. Dies bedeutet, dass es ein Leben nach dem Tode gibt, das nur Gott beenden kann. Jesus ergänzt dies, indem er nicht vom Tod der Seele, sondern vom Verderben der Seele in der Hölle spricht und damit offensichtlich andeutet, dass es um mehr als die bloße Nichtexistenz der Seele als Strafe geht, sondern sowohl um ein „Verderben“ als auch um die „Hölle“ (Gehenna). Des Weiteren findet sich hier offensichtlich ein weiteres Beispiel dafür, dass der Begriff „Seele“ in der Bibel nicht konsistent, nicht immer gleich bedeutend, genutzt wird. Es scheint so zu sein, dass Hesekiel 18:20 mit der Seele das irdische Dasein des Menschen ohne Blick auf die Zeit nach dem Tode bezieht, während Jesus die Seele als Begriff für das nach dem Tod Weiterexistierende und den Leib für das materielle Dasein, den Körper, verwendet.
Auf der anderen Seite finden wir in der Bibel Aussagen zum Leben der Begnadigten (Gerechtgesprochenen) nach dem Tode:
Lk. 23:43 „Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein!“
Jesus verhieß dem Verbrecher neben ihm am Kreuze, dass er heute noch mit ihm im Paradiese sein werde. Dass Jesus das „heute“ lediglich auf den Zeitpunkt seiner Zusage bezog („Wahrlich, ich sage dir heute“) wird von fast allen Übersetzern und Bibelforschern als unwahrscheinlich und unzutreffend bezeichnet. In den frühen Abschriften, die eine Interpunktion haben (vorher waren in den Texten keine Satzzeichen enthalten) gibt es nur eine einzige, die sie anders als oben zitiert setzt. Jesus erwähnt keine bewusstlose Ruhe bis zur Auferstehung.

In Offenbarung 6 finden wir das bereits in anderen Bibelstellen angeklungene Bild, dass ein Teil des Menschen nach dem Tode weiterexistiert. Dort lesen wir von den Seelen von Märtyrern, die zu Gott sprechen:
Off. 6:9, 10  „Und als es das fünfte Siegel öffnete, sah ich unter dem Altar die Seelen derer, die hingeschlachtet worden waren um des Wortes Gottes willen und um des Zeugnisses willen, das sie hatten. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Wie lange, o Herr, du Heiliger und Wahrhaftiger, richtest du nicht und rächst nicht unser Blut an denen, die auf der Erde wohnen?“
Sowohl Stephanus als auch Paulus hatten die Vorstellung, dass nach ihrem Tod ihr Geist bzw. sie selbst direkt zu Jesus in den Himmel gehen, und nicht, dass sie erstmal einen bewusstseinslosen Totenschlaf bis zur Auferweckung haben werden:
Apg. 7:59 „Und sie steinigten den Stephanus, der betete und sprach: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf!“
Php. 1:23 „Denn ich werde von beidem bedrängt: Mich verlangt danach, aufzubrechen und bei Christus zu sein, was auch viel besser wäre;“, siehe auch 2.Kor. 5:8

Eine weitere erstaunliche Aussage über die Zeit vor der Auferstehung finden wir in Hebräer 12:22-24:
Heb. 12:22-24 „sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu Zehntausenden von Engeln, zu der Festversammlung und zu der Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel angeschrieben sind, und zu Gott, dem Richter über alle, und zu den Geistern der vollendeten Gerechten, und zu Jesus, dem Mittler des neuen Bundes, und zu dem Blut der Besprengung, das Besseres redet als das Blut Abels.“
Ein Gläubiger naht sich demnach auch Folgendem:
  • Der Stadt des lebendigen Gottes im Himmel
  • Zehntausenden Engeln
  • Der Festversammlung Gottes
  • Der Gemeinde der Erstgeborenen
  • Gott selbst
  • Den Geistern der vollendeten Gerechten
  • Jesus
  • Dem Blut der Besprengung
Was ist mit den Geistern der vollendeten Gerechten gemeint? Da sie unabhängig von der Gemeinde der Erstgeborenen genannt werden, können es nicht die damals lebenden Christen sein, wie es von Religionsgemeinschaften ausgelegt wird, die nicht glauben, dass der individuelle Geist des Menschen nach dem Tod unmittelbar zu Gott geht, sondern etwas anderes. Offensichtlich handelt es sich wortwörtlich  um die Geister der verstorbenen Gerechten, die bis zur Auferstehung im Himmel bei Gott sind. Die Neue Genfer Übersetzung übersetzt den Vers 23 wie folgt: „und zu der Gemeinde von Gottes Erstgeborenen, deren Namen im Himmel aufgeschrieben sind. Ihr seid zu Gott selbst gekommen, dem Richter, vor dem sich alle verantworten müssen, und zu den Gerechten, die bereits vollendet sind und deren Geist bei Gott ist.“
Hebräer 12:1 beschreibt eine große Wolke von Zeugen, bestehend aus den verstorbenen Gerechten, die uns umgibt. Auch dies scheint eine Andeutung darauf zu sein, dass die Gerechten bei Bewusstsein sind und uns wortwörtlich umgeben, indem sie bemerken, wie die Gemeinde Gottes handelt.

Im Alten Testament finden wir Formulierungen, die anzudeuten scheinen, dass Menschen Gottes nach dem Tod bei ihren verstorbenen Vorfahren sein werden:
1. Mo. 15:15 „Und du sollst in Frieden zu deinen Vätern eingehen und in gutem Alter begraben werden.“
1. Mo. 25:8 „Und Abraham verschied und starb in gutem Alter, alt und lebenssatt, und wurde zu seinem Volk versammelt.“
1. Mo. 35:29 „Und Isaak verschied und starb und wurde zu seinem Volk versammelt, alt und lebenssatt; und seine Söhne Esau und Jakob begruben ihn.“
1. Mo. 49:33 „Als aber Jakob seine Befehle an seine Söhne vollendet hatte, zog er seine Füße aufs Bett zurück, verschied und wurde zu seinem Volk versammelt.“
Gleichzeitig trifft der Herr Jesus eine eigentümlich anmutende Aussage über die Patriarchen:
Lk. 20:37, 38 „Dass aber die Toten auferstehen, hat auch Mose angedeutet bei [der Stelle von] dem Dornbusch, wo er den Herrn den Gott Abrahams und den Gott Isaaks und den Gott Jakobs nennt. Er ist aber nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen; denn für ihn leben alle.“

In Hiob finden wir ebenfalls Worte, die das bewusste Erleben eines Zustands nach dem Tod beschreiben:
Hi. 14:13 „O dass du mich doch im Totenreich verstecken, dass du mich verbergen würdest, bis dein Zorn sich wendet; dass du mir eine Frist setztest und dann wieder an mich gedächtest!“
Hi. 17:31 „Dabei erwarte ich doch, dass das Totenreich meine Wohnung wird und ich mein Lager in der Finsternis aufschlagen muss;“
Analog dazu in den Psalmen:
Ps. 116:3 „Die Fesseln des Todes umfingen mich und die Ängste des Totenreichs trafen mich; ich kam in Drangsal und Kummer.“

Je nach Übersetzung und Interpretation schließen einige Christen auch aus den folgenden Versen, dass bereits im Alten Testament der Zustand nach dem Tode auf eine Weise angedeutet wird, der nicht mit einem unbewussten „Todesschlaf“ erklärt werden könne:
Gemäß einem Sprüchevers kann dem Scheol (Totenreich) durch Einsichtigkeit entgangen werden und man stattdessen „aufwärts gehen“:
Spr. 15:24 „Der Weg des Lebens geht aufwärts für den Einsichtigen, damit er dem Totenreich entgeht, das drunten liegt.“
Analog dazu:
1. Sam. 2:6 „Der HERR tötet und macht lebendig; Er führt ins Totenreich und führt herauf!
Hi. 19:25-27 „Aber ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und als der Letzte wird er über dem Staub sich erheben. Nachdem meine Haut noch so zerschlagen ist, werde ich doch ohne mein Fleisch Gott sehen. Ich selbst werde ihn sehen, meine Augen werden ihn schauen und kein Fremder. Danach sehnt sich mein Herz in meiner Brust.“ (Hinweis: Dieser Vers ist sehr übersetzungsabhängig, ob er in Bezug auf dieses Leben oder das Erleben nach dem Tode spricht.)
Spr. 23:14 „Indem du ihn mit der Rute schlägst, rettest du seine Seele vor dem Totenreich.“
Ps. 73:26 „Wenn mir auch Leib und Seele vergehen, / So bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil.“

Neben den bereits erwähnten können als weitere Indizien für ein bewusstes Wahrnehmen der Gerechten nach dem Tod die Entrückung Henochs (1. Mo. 5:24) und Elias (2. Kö. 2:11) aufgeführt werden. Es wird nicht weiter ausgeführt, ob ihre Geister seitdem im Himmel bei Gott sind. Elia erscheint allerdings in der Umgestaltungsszene (Verklärung) dem Herrn Jesus (Mt. 17:3), was die Interpretation stützt, dass sie unmittelbar in Gottes Gegenwart eingingen und nicht etwa einen bewusstseinslosen Totenschlaf halten. Henoch wiederum wird in Hebräer 11:5 erwähnt: „Durch Glauben wurde Henoch entrückt, sodass er den Tod nicht sah, und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung wurde ihm das Zeugnis gegeben, dass er Gott wohlgefallen hatte.“ Wenn Henoch den Tod also nicht sah und er entrückt wurde – bedeutet dies dann, dass er seitdem bewusst bei Gott ist? Dies wäre zumindest der logische Schluss.

III. Endgültige Vernichtung, ewiges Verderben und eine zweite Chance
Bibelpassagen, in denen es um ewige Qual geht, werden von einigen Religionsgemeinschaften als Sinnbilder für ewige Vernichtung interpretiert. Die Bibel hingegeben spricht in der Tat von einem ewigen Zustand und es gibt keine direkte Andeutung, dass dies nur Metaphern seien.
Mt. 25:41 „Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!“
Offb. 14:11 „Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit; und die das Tier und sein Bild anbeten, haben keine Ruhe Tag und Nacht, und wer das Malzeichen seines Namens annimmt.“
Dan. 12:2 „Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.“

Stimmt es denn, dass mit dem Tod die Sünde gesühnt wurde und schlechte Menschen in der Auferstehung auf Erden dann eine zweite Chance bekommen?
Gott richtet nach dem Tod bzw. vor dem Leben der Auferstehung:
Pr. 12:14 „Denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse.“
Hebr. 9:27 „Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so wird der Christus, nachdem er sich einmal zum Opfer dargebracht hat, um die Sünden vieler auf sich zu nehmen, zum zweiten Mal denen erscheinen, die auf ihn warten, nicht wegen der Sünde, sondern zum Heil.“
Moses sagte, dass der Zorn Gottes bis in die unterste Tiefe des Totenreiches (Scheols) hinab brennt:
5. Mo. 32:22 „Denn ein Feuer ist durch meinen Zorn angezündet, das wird bis in die unterste Tiefe des Totenreichs hinab brennen und das Land samt seinem Gewächs verzehren und die Grundfesten der Berge in Flammen verwandeln.“

Dem Leser sei an dieser Stelle empfohlen, gebetsvoll die nachfolgend angeführten Bibelstellen in seiner Bibel zu lesen und darüber nachzudenken, was Johannes und Jesus bzgl. des Zustandes nach dem Tode lehrten.

Mt. 3:10-12 „Es ist aber auch schon die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt. Jeder Baum nun, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen! Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, sodass ich nicht würdig bin, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen. Er hat die Wurfschaufel in seiner Hand und wird seine Tenne gründlich reinigen und seinen Weizen in die Scheune sammeln; die Spreu aber wird er verbrennen mit unauslöschlichem Feuer.“
Lk. 3:9, 17 „Es ist aber auch schon die Axt an die Wurzel der Bäume gelegt. Jeder Baum nun, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen! […] Er hat die Worfschaufel in seiner Hand, und er wird seine Tenne durch und durch reinigen und den Weizen in seine Scheune sammeln; die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen!“

Mt. 9:17 „Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.“

Mt. 18:8, 9 „Wenn aber deine Hand oder dein Fuß für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue sie ab und wirf sie von dir! Es ist besser für dich, dass du lahm oder verstümmelt in das Leben eingehst, als dass du zwei Hände oder zwei Füße hast und in das ewige Feuer geworfen wirst. Und wenn dein Auge für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus und wirf es von dir! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Leben eingehst, als dass du zwei Augen hast und in das höllische Feuer geworfen wirst.“
Mk. 9:43-48 „Und wenn deine Hand für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue sie ab! Es ist besser für dich, dass du als Krüppel in das Leben eingehst, als dass du beide Hände hast und in die Hölle fährst, in das unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. Und wenn dein Fuß für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue ihn ab! Es ist besser für dich, dass du lahm in das Leben eingehst, als dass du beide Füße hast und in die Hölle geworfen wirst, in das unauslöschliche Feuer, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. Und wenn dein Auge für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Reich Gottes eingehst, als dass du zwei Augen hast und in das höllische Feuer geworfen wirst, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt.“

Mt. 25:46 „Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“
Mk. 3:29 „wer aber gegen den Heiligen Geist lästert, der hat in Ewigkeit keine Vergebung, sondern er ist einem ewigen Gericht verfallen.“
2. Thes. 1:9 „Diese werden Strafe erleiden, ewiges Verderben, vom Angesicht des Herrn und von der Herrlichkeit seiner Kraft.“
Jud. 7 „wie Sodom und Gomorra und die umliegenden Städte, die in gleicher Weise wie diese die Unzucht bis zum Äußersten trieben und anderem Fleisch nachgingen, nun als warnendes Beispiel dastehen, indem sie die Strafe eines ewigen Feuers zu erleiden haben.“
Offenb. 20:10 „Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.“

Eine wiederum besonders eindeutig erscheinende Passage findet sich in Mt. 8:
Mt. 8:11, 12 „Ich sage euch aber: Viele werden kommen vom Osten und vom Westen und werden im Reich der Himmel mit Abraham, Isaak und Jakob zu Tisch sitzen, aber die Kinder des Reiches werden in die äußerste Finsternis hinausgeworfen werden; dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.“
Man beachte hier im Besonderen, dass von der Zukunft die Rede ist, wenn Heiden im Reich der Himmel sitzen werden. Dies kann sich offensichtlich nicht auf einen Statuswechsel der geistlichen Führer Israels ab dem Tode Jesu beziehen, sondern auf die Zukunft der einzelnen Israeliten. Die Israeliten, hier als „Kinder des Reiches“ bezeichnet, werden in die äußerste Finsternis hinausgeworfen werden, wo Heulen und Zähneknirschen sein wird. Im Lichte des Neuen Testaments trifft dies auf alle Juden (wie auch auf alle übrigen Menschen) zu, die sich nicht an den Herrn Jesus in ihrem Leben glaubten. Die Begriffe des Heulens und Zähneknirschens begegnen uns zudem in Mt. 13:42, 50. Dort beziehen sie sich auf das Gerichtsurteil am Ende dieser Weltzeit (Mt. 13:40), in dem Menschen als Strafe für ihr Handeln gemäß den Worten Jesu in den Feuerofen geworfen werden würden, wo ihr Heulen und Zähneknirschen sei. Eine konsistente Auslegung von Mt. 8 sieht die äußerste Finsternis als Parallele zum Feuerofen – die Strafe für den Unglauben in diesem Leben.

Wir finden in der Bibel also keine Stütze für die Lehre, dass die meisten Menschen eine zweite Chance bekommen werden. Insgesamt zeichnet sich ein anderes Bild: Der Mensch wird nach seinen Taten in diesem Leben beurteilt, nicht nach den Taten nach der Auferstehung. Es ist ein Trugschluss zu hoffen, dass jemand vor dem Tag Gottes stirbt, damit er auferweckt wird. Im oben zitierten Daniel 12:2 ist davon die Rede, dass man entweder zum ewigen Leben oder zur ewigen Schande auferstehen wird und nicht zu einer zweite Chance. Eine solche Lehre verwässert die Verantwortung die jeder Mensch vor seinem Tode hat und entstellt die biblische Lehre. (Auf den vorangehenden Seiten wurden entsprechende Bibelpassagen untersucht.)

Eine weitere Bibelstelle, die über die Zukunft gottloser Menschen spricht, finden wir in 2. Petrus 2:17:
„Diese Leute sind Brunnen ohne Wasser, Wolken, vom Sturmwind getrieben, und ihnen ist das Dunkel der Finsternis aufbehalten in Ewigkeit.“
„Dunkel der Finsternis“ (andere Übersetzungsmöglichkeiten: dunkelste Finsternis, Schwärze der Finsternis) ist das Los gottloser Menschen, die in 2. Petrus 2 genauer beschrieben wird. Wollte Petrus hier lediglich eine Metapher für ewige Vernichtung anführen oder aber ein bewusstes Verweilen nach dem Tode in furchtbarer „Finsternis“?

Der gerechte Hiob jedoch hatte eine andere Zukunftsvorstellung. Nicht etwa die eines irdischen Paradieses mit einer irdischen Auferstehung, sondern die Folgende lt. Hiob 19:25-27:
„Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und zuletzt wird er sich über den Staub erheben. Und nachdem diese meine Hülle zerbrochen ist, dann werde ich, von meinem Fleisch los, Gott schauen; ja, ich selbst werde ihn schauen, und meine Augen werden ihn sehen, ohne [ihm] fremd zu sein. Danach sehnt sich mein Herz in mir!“
Hiob war der Überzeugung, dass er „ohne sein Fleisch“, d.h. ohne seinen irdischen Körper, eines Tages Gott sehen und ihm nahe sein wird. In dieser einer wahrscheinlich ältesten Passagen der ganzen Bibel klingt offensichtlich die Hoffnung der Christen an, nämlich Gott in der Auferstehung im Himmel zu begegnen.

Ähnliches klingt auch in Psalm 49:16 an:
„Aber Gott wird meine Seele aus der Gewalt des Totenreichs erlösen; denn er wird mich aufnehmen!“
Einen fast identischen Wortlaut finden wir hier in allen gängigen textgenauen Bibelübersetzungen (z.B. Elb, Lu17, Zü, NGÜ), ebenso wie in der Übersetzung der Zeugen Jehovas (dort ist es Psalm 49:15), die nicht daran glauben, von Gott nach dem Tod aufgenommen zu werden und schon gar nicht, dass dies der Psalmist geglaubt hätte, der nach deren Vorstellung auf ein irdisches Paradies gehofft habe.
Interessanterweise finden wir die Hoffnung, einst bei Gott aufgenommen zu werden, auch noch in einem anderen Psalm, nämlich 73:24, 25:
„Du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich danach in Herrlichkeit auf! Wen habe ich im Himmel außer dir? Und neben dir begehre ich nichts auf Erden!“

Was ist dann aber mit Römer 6:7 und 23?
Diese beiden Verse werden manchmal dazu verwendet, zu belegen, dass die Bibel lehre, mit dem Tod seien alle Sünden abgegolten und die Auferstehung könne sich daher nicht auf ein Gericht über die Taten vor dem Tode beziehen.
Rö. 6:6, 7 „wir wissen ja dieses, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, sodass wir der Sünde nicht mehr dienen; denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde freigesprochen. Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden“.
Wie wir am Kontext sehen, bezieht sich Paulus auf ein sinnbildliches Sterben in Bezug auf unseren alten Menschen, der mitgekreuzigt wurde. Dadurch ist der Christ von Sünde freigesprochen und nicht durch seinen natürlichen Tod. „Denn wer gestorben ist“ bezieht sich offensichtlich auf die mit Christus „Mitgekreuzigten“, die ihr altes Leben durch ihre Bekehrung und Wiedergeburt verlassen haben und eine neue Schöpfung wurden, wie es die Bibel an anderer Stelle lehrt, nicht auf den natürlichen Tod generell.
Dies wird in Römer 6:23 und seinem Kontext bestätigt:
Rö. 6:21-23 „Welche Frucht hattet ihr nun damals von den Dingen, deren ihr euch jetzt schämt? Ihr Ende ist ja der Tod! Jetzt aber, da ihr von der Sünde frei und Gott dienstbar geworden seid, habt ihr als eure Frucht die Heiligung, als Ende aber das ewige Leben. Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“
Wodurch wurden die Christen frei von der Sünde? Dadurch, dass sie den Tod Jesu annahmen, sozusagen mitgekreuzigt wurden, und durch diesen Glauben das ewige Leben in Jesus Christus geschenkt bekommen. Den Lohn für unsere Sünden, den Tod, hat Jesus Christus stellvertretend getragen, weshalb der Christ ewiges Leben hat und gemäß den Worten Jesu nicht sterben wird (Joh. 5:24 „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“).

IV. Was ist mit Psalm 146, Prediger 9 und Johannes 11 (Auferweckung des Lazarus)?
Angesichts der überwältigenden Menge an Textpassagen, die den Tod nicht als temporäre Nichtexistenz bezeichnen, bezieht sich Prediger 9 offensichtlich nur auf dieses Leben. Ein Toter kann keinerlei Einfluss mehr auf diese Welt nehmen, wenn er sich nach seinem Tod im Scheol (Totenreich) befindet. Gemäß Prediger 9:5 wissen die Toten nichts, haben keinen Lohn mehr und ihr Andenken ist vergessen worden. Dies scheint eine auf den leblosen Körper bezogene Sicht zu sein. In Vers 11 heißt es weiter, dass es bei den Toten weder Werk, noch Erkenntnis, noch Vernunft, noch Weisheit gibt. Salomo gibt somit zu verstehen, dass es närrisch sei, auf ein Leben nach dem Tode zu hoffen, in dem man etwas tun oder nachholen könne. Er erweckt den Eindruck des völligen Nichttuns und Unbewusstseins, um dies zu verdeutlichen. Und in der Tat gibt es keine Hinweise darauf, dass die Toten uns beobachten könnten oder sich noch in irgendeiner Weise ändern oder engagieren könnten. Zudem ist über das Bibelbuch Prediger zu sagen, dass die gesamte Perspektive des Buches, eine reine diesseitige, immanente Sicht, das „Leben unter der Sonne“, ist.
Manchmal wird Psalm 146:4 so übersetzt, dass beim Tode alle Gedanken vergehen würden. Die sehr genaue Schlachterübersetzung übersetzt hingegen: „Fährt sein Geist aus, wird er wieder zu Erde; an dem Tag ist’s aus mit allen seinen Plänen.“[1] Mit dem Tod ist unsere Wirkenszeit in der Tat bis zur Auferstehung zu Ende. Offensichtlich nur wer im „Buch des Lebens“ eingeschrieben steht, wird dann mit dem neuen Auferstehungsleib wieder planen und wirken können, nicht jedoch diejenigen, die ins ewige Verderben gehen werden.
Warum verwendet das Neue Testament dann den Begriff „Schlaf“ oder „entschlafen“, wenn es vom Tode spricht, z.B. dem des Lazarus (Johannes 11, siehe ferner Mt. 9:24, 27:52; Apg. 7:60, 13:36; 1. Kor. 11:30; 15:6, 18, 20, 51; 1.Thes. 4:13, 5:10; Hinweis: Nicht in jeder Übersetzung wird mit „entschlafen“ übersetzt, jedoch steht an den genannten Stellen das entsprechende griechische Wort)?
Es ist zunächst zu bemerken, dass der Begriff auf gläubige Verstorbene verwendet wird, nicht auf Ungläubige.[2] Und in der Tat ruhen die Toten insofern, dass sie bis zur Auferstehung, wie es Prediger und die Psalmen sagen, nicht mehr wirken oder irgendetwas ändern können. Was wäre also ein passenderer Begriff für diesen Zustand der Tatenlosigkeit bis zur Auferstehung als der Schlaf?
Wie oben erläutert wurde ist es eine biblische Lehre, dass der Gläubige unmittelbar in Gottes Gegenwart eingeht und dies in einem bewussten Zustand, wenngleich er einen neuen Leib erst bei der Auferstehung bekommt (z.B. Phil. 1:12 und Hebr. 12:23, Erklärung siehe oben).

V. Fazit
Offensichtlich ist es eine unbiblische Lehre, dass der Mensch im Allgemeinen, egal ob gut oder böse, in Bewusstseinslosigkeit ruht, bis er auferstehen wird und dort einen Neuanfang machen kann.
Stattdessen scheint die Toten ein Gericht zu erwarten und das nicht erst nach einer zweiten Chance nach der Auferstehung. Die Bibel spricht von einer Auferstehung des Lebens und einer Auferstehung des Gerichts. Das Kriterium dafür, welche Art Auferstehung es sein wird, ist dieses Leben, das wir heute haben. Je nachdem, ob wir uns von Gott haben retten lassen und durch den Glauben an Jesus Christus von Sünde und Tod freigesprochen wurden, werden wir entweder eine Auferstehung zum ewigen Leben mit Gott oder ein ewiges Gericht erfahren. Da es die Bibel als ewig bezeichnet, gibt es offensichtlich keine zweite Chance für diejenigen, die den Herrn in ihrem Leben ablehnten und nicht an ihn glaubten. Dies muss offensichtlich als Irrlehre abgelehnt werden, die zudem Menschen darauf hoffen lässt, in einem weiteren Leben eine zweite Chance zu bekommen. Dies wäre zwar insbesondere für ungläubige Verwandte, die bereits gestorben sind menschlich gesehen sehr tröstlich, dennoch ist es unbiblisch.


Intention
Diese Schrift wurde zum alleinigen Zweck geschrieben, das darzustellen, was die Bibel über dieses Thema lehrt und so Menschen die Wahrheit weiterzusagen. Der Autor ist an keine Religion oder bestimmte Auslegungsrichtung gebunden und beruft sich auf die Bibel als alleinige Autorität, sowie auf Jesus Christus als alleinigen Herrn.

FUßNOTEN:
[1] Einen ähnlichen Gedanken vermitteln Ps. 6:6. 115:17; Jes. 38:19.
[2] Ausnahme: Mt. 9:24/Mk. 5:39. Es gibt jedoch Hinweise dafür in der Bibel, dass Kinder, die sterben, bevor sie aufgrund ihres Alters für ihre Taten verantwortlich gemacht werden können, stets von Gott aufgenommen und als Gerechte auferweckt werden.

8 Kommentare:

  1. Kyp,

    Du hast hier Umfangreiches dargelegt, deshalb gehe ich zunächst nur mal auf Dein Zitat: Lk. 23:43 „Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein!“ Ich möchte versuche, Dir möglichst einfach zu antworten. Ggf. lange Kommentare unterteilen.

    Nun, hat Jesus das wirklich so gesagt?

    Obwohl Salomo verdeutlichte, dass die Toten im Schlaftzustand sind, halten viele Menschen an einer Entfleuchung der Seelen fest.

    Nun, denn welchen Sinn soll es denn sonst haben, wenn Jesus eines Tages sie aus den Gedächtnisgrüften ruft während er dem Verbrecher neben ihn gesagt haben soll: "Wahrlich, ich sage dir, du wirst heute mit mir im Paradies sein", wenn Jesus doch selbst erst am dritten Tage auferstanden ist?

    Es kann korrekterweise nur heißen. „Wahrlich, ich sage dir heute (i. S. v.: "so lange ich noch lebe"), (Komma!) du wirst mit mir im Paradiese sein" (hier könnten koinische bzw. griechische Texte zu Rate gezogen werden, leider ist mein Alt-Griechisch sehr beschränkt).

    Hat nicht Petrus David zitiert, der über Jesus prophezeite: "DU wirst meine Seele im Hades nicht vergessen..." (Apg 2,27)?

    Warum, also sollte Petrus dies so wiedergeben, wenn Der Räuber (angeblich) "heute" mit Jesus im Paradiese sein sollte?

    Thomas

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    1. Hallo Thomas,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich zitiere von oben:
      "Jesus verhieß dem Verbrecher neben ihm am Kreuze, dass er heute noch mit ihm im Paradiese sein werde. Dass Jesus das „heute“ lediglich auf den Zeitpunkt seiner Zusage bezog („Wahrlich, ich sage dir heute“) wird von fast allen Übersetzern und Bibelforschern als unwahrscheinlich und unzutreffend bezeichnet. In den frühen Abschriften, die eine Interpunktion haben (vorher waren in den Texten keine Satzzeichen enthalten) gibt es nur eine einzige, die sie anders als oben zitiert setzt. Jesus erwähnt keine bewusstlose Ruhe bis zur Auferstehung."

      Wie konnte der Verbrecher mit Jesus am Tag seines Todes im Paradiese sein? Lukas 16:19ff besagt offenbar, dass gerechtgesprochene Tote bereits im Hades an einem paradiesischen Ort beim Vater sind und dort auf ihre leibliche Auferstehung warten.

      Ich hoffe, ich konnte dir meine Ansicht, die von fast allen wiedergeborenen Christen so geteilt wird, verständlich darlegen.

      Grüße

      Kyp

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Nochmal ohne binäre Zeichen:

    Kyp,

    was glaubst Du? Hat Jesus lange Reden gehalten oder kurze treffende und prägnante einleuchtende Reden und Veranschaulichungen? Wenn er lange Reden gehalten hatte, so waren es jeweilige abgeschlossene Gedanken mit Pausen und ging zum nächsten Thema über: Wie uns die Bergpredigt zeigte, waren sein Worte kurz, brilliant klar und verständlich. Er benutzte die einfachen Dingen des täglichen Lebens und „schweifte“ dabei auch schon mal in tieferen Veranschaulichungen fern der Realtiät ab.

    Es dürfte nicht schwer zu erraten sein, dass Jesus sich in Lukas 16 offensichtlich einer Hyperpel bediente. Und das war wahrlich nicht die einzige. Sonst wäre die Bibel voller Widersprüche. Das kann aber niemals sein, denn sein Wort ist "inspiriert" und "wahrhaftig"!

    Heute gibt es Hollywood, um die Menschheit durch effektive Fantasietechniken zu „verzaubern“ und in den Bann zu ziehen (ob diese gut oder schlecht sind, steht auf einem anderen Blatt).

    Jesu hatte es nicht notwendig, sich solcher Effekte zu bedienen. Denn alleine seine Lehrmethodik war schon erstaunlich genug. Doch bevor ich Dir hier meinen erlernten biblischen Standpunkt erläutere, möchte ich dieses nicht unkomplexe Thema kurz ausblenden.

    Ich möchte an dieser Stelle Dich auf ein anderes Thema einlenken, und anschließend hier wieder zurückzukommen. Ich möchte Dich zu einer kleinen Biologierunde einladen. Wozu? Nun, es hängt einfach mit den Dingen des Lebens und Tod zusammen. Sie entsprechend letztlich dem Roten Faden der Bibel. Wenn Du damit einverstanden bist..

    Der Grund lässt sich hinterher finden, wieso die Zusammenhänge sehr nahe sind.

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    1. Hallo Thomas,
      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Ist Lukas 16 ein Gleichnis, wie du sagst? In KEINEM Gleichnis werden die Akteure mit Namen versehen, in Lukas 16 schon. Möchte Jesus damit sagen, dass dies REALITÄT und kein bloßer Vergleich ist? Wir sollten uns vermutlich auch fragen, ob uns Jesus mit dieser Erzählung verwirren wollte, wenn es nach dem Tod gar nicht so weitergeht, wie er es uns lehrte. Dafür finden wir keine Anhaltspunkte. Wie kann dieser Gedanke entkräftet werden? Was sagst du zu den DUTZENDEN Stellen oben, die sehr wohl sagen, dass es 1. keine zweite Chance nach dem Tod gibt und 2. der Tod sehr wohl als Zustand des Bewusstseins beschrieben wird? Ja, es gibt einige wenige Stellen, die anders interpretierbar sind (z.B. Prediger 9), aber die Masse, die etwas anderes ausdrückt überwiegt! Von Weinen und Zähneknirschen NACH dem Tod spricht Jesus persönlich. Möchte er uns verwirren? Hebräer 12 sagt, die Geister der vollendeten Gerechten sind jetzt BEI Gott! Andere Märtyerer schreien in der Offenbarung IM HIMMEL zu Jesus, wie lange noch Unrecht zugelassen wird. Hier wieder die Frage: Möchte Gott uns verwirren, wenn es anders wäre? Oder sollen wir die Bibel nicht vielmehr so verstehen, wie sie es offensichtlich ausdrückt, wenn jemand sie unvoreingenommen liest? Ich glaube fest daran, dass uns der Heilige Geist nicht verwirren möchte und wir ihn beim Wort nehmen können, wenn er uns Wahrheiten mitteilt.

      Zum Biologieexkurs: Du kannst gerne schreiben und fragen, was immer du möchtest, ich werde dir gerne antworten. Falls du auf die Sterblichkeit des Gehirns hinausmöchtest, so möchte ich dir die christliche Dokumentation "Mehr als mein Gehirn" empfehlen - offenbar ist das Gehirn wie eine Klaviatur für den Geist, den Gott uns eingehaucht hat und nicht die eigentliche Steuerzentrale.

      In Liebe

      Kyp

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  3. Hallo Kyp,

    ich bin es eigentlich gewohnt, kurze Abhandlungen zu schreiben. Da Du sehr in die Tiefe gehst und etliche Schriftstellen anführst, muss auch ich „ein wenig“ (untertrieben) ausholen. Dabei werde ich (noch) nicht alle Deine Schriftstellen erörtern.


    Eine Unterhaltung, eine Erkenntnis einer Ärztin vor etlichen Jahren, ich werde sie nie vergessen: „Eigentlich bräuchte der Mensch nie sterben, denn die Lebensinformation an sich, sind auf ewiges Leben programmiert“. Damit brachte sie mich zum Erstaunen. „Wieso denn das?“, fragte ich. „Das Leben wird einzig und allein durch die Erbinfomationen gelenkt und gebettet. Eine DNS (DNA) besteht aus einer Doppelhelix. Diese ist in sich so programmiert, dass sie sich unendlich 1 zu 1 immer perfekt replizieren kann.“ „Und weshalb stirbt dann der Mensch?“

    „Die Ursachen liegen außerhalb der Doppelhelix“. „Das heißt?“ „Die Stränge der DNS werden durch die Telomere zusammengehalten. Sie sind die Schnürsenkel des Lebens, damit es nicht 'stolpert'. Leider verkürzen sich diese Telomere bei jeder Replikation (die Rede ist vom bereits „erschlossenen“ Wesen, nicht von der Befruchtung), das mit einer zunehmenden Inaktivität eines Enzyms zusammenhängt. Das ist der Grund, weshalb der Mensch altert und stribt,,,“. Während sie so redete, schweiften meine Gedanken ab und ich landete „im Garten Eden“, Genesis Kap. 2:17. Da sagte Jahwe zu Adam an dem Tage.... wirst du sterben“.

    Ich gehe davon aus, dass Du keine Evolutionist bist, so kann ich diesen Themenbereich abkürzen. Die Zusammenhänge sind für mich einleuchtend. Denn wenn Adam eben nicht gesündigt hätte, wäre er also noch am Leben. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht. Die Wissenschaft bestätigt also die Bibel. Außerdem war der Garten Eden keine virtuelle Erscheinung. Siehst Du die Zusammenhänge?

    Denn zu welchem Zwecke sollte Jehova einen einzigartigen blauen Planeten in einem endlosen Universum schaffen, mit dem Ziel Wesen aus Fleisch und Blut zu erschaffen, um sie wieder sterben zu lassen?
    (Jes 45:18; 66:22. Ps 37:29;104:5; Pred 3:11; Matth 5:5 etc. ).


    Denn Gott hatte NIE vom Tod als eines seiner Vorsätze geredet, sondern, erst in Verbindung mit einer Verfehlung. Dasselbe trifft auch auf die Gefallenen Engel, den einstigen „Wächtern“ über die Schöpfung (Apokryphbuch Henoch).

    >>> ff.

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  4. Fortsetzung:
    Selbst Adams Sünde konnte Jehovas Pläne nicht durchkreuzen; oder sollte Gott als Lügner empfunden werden? Also, waren die Wiederherstellungsprophezeiungen unerlässllich, und sie waren zugleich Hoffnung für die Menschheit, aus Schoß und Hüfte der beiden Menschen.

    Als ich aus meinen Gedanken zu den ihrigen zurückkehrte, wurde mir das biblische Verständnis noch klarer.

    Eine Medizinerin bestätigt, dass es den Tod eigentlich nicht gibt. Noch innerhalb dieses „Tages“ starb also Adam (2.Pet. 3:8; Ps 90:4).

    Was die stoffliche Welt betrifft, im Grunde gibt es nur eine Erschaffung, die Adams. Daraus folgte Eva. Die Menschen sind nicht die „Erschaffung“ Jehovas, sondern durch Adam über die Sexualität, „füllen“ quasi die Menschheit zu „erschaffen“.

    Und es ist ein erstaunliches Wunder! Ein Wesen bringt ein anderes hervor! Ich sage dir: Es ist ein noch größeres Wunder als bei Pihahịroth das Meer zu spalten! Die Fähigkeit der Vermehrung steht unter Gottes Segen, die von Mensch und Engel missbraucht wurde. Deshalb kommt der Zorn Gottes (Kol 3: 6).

    Darausfolgend komme ich nun zum ersten einer Deiner Zitate: „Es ist dem Menschen bestimmt, einmal zu sterben und danach gerichtet zu werden. Ebenso ist Jesus auch einmal geopfert worden, um die die Sünden vieler wegzunehmen..“ (Heb 9:27).

    Das ist doch die logische Folge von Adams Sünde, wie Paulus in Römer 5: 12 verdeutlichte.

    Denn, Paulus' Text sollte doch nicht etwa so klingen, als ob Gott die Sünde vorprogrammierte, um die Menschheit vorsätzlich in ihr Dilemma zu manövieren? Welch ein grausamer Gott im Widerspruch seiner Schöpfung! (Konjunktiv).

    Damit deshalb die Dinge sowohl im Himmel als auch auf der Erde wieder in Harmonie gebracht werden können (Dan 2: 44 u.v.m.), war doch das Kommen des „zweiten Adams“ gemäß 1. Kor 15 erforderlich. Jehova hatte keinen „zweiten Adam“ erschaffen, sondern von Himmel seinem „Erstgeborenen“ eine Aufgabe übertragen, welcher zugleich auch der Ersterschaffene als Geisteswesen war.

    Denn weshalb sollte Gott überhaupt einen (stofflichen) Erstgeborenen haben, wenn er doch Adam direkt aus den Elementen erschuf zu dem Zwecke, dass dieser die folgenden Geborenen selbst veranlasste? Also konnte doch Jesus, obwohl „zweiter Adam“ doch nicht etwa ein zweitgeborener Adam sein, geboren einer Mutter und Tochters Adams (die eigentlich unter dem Gesetz der Sünde stand)??

    Sollte ER also die Schöpfung vernichten und eine neue anfangen? Oder hatte Jesus als (s)ein Werksmeister Gottes etwa versagt? (Sprüche 8; Joh 1:1). Das geschehe nie! Denn das würde Gott als einen Versager darstellen; deshalb wiederhole ich: es ist unmöglich, dass je geschehe!

    Es war also die Sünde Adams! Deshalb „übertrug“ er zu einen ein „Leben Adams“ Jesus, der als vollkommener Adam nun 'geboren' werden musste; zum anderen, weil der Mensch nunmal vorhanden war (Maria) und somit es für eine erneute Erschaffnung keine Notwendigkeit gab. Denn eine andere (materielle) Schöpfung würde nicht die erste entschuldigen und eine (gerechte) geistige Schöpfung kann kein Opfer für Adams Sünde bringen, es sei denn, sie werde im Fleische in dieser Welt geboren.

    Für die gefallenen Engel gibt es also keine Vergebung, weil sie genau wie Adam in ihrem vollkommenen Dasein vorsätzlich gesündigt hatte, sondern nur für die Kinder. Folgedessen konnte auch keine Vergebung für die unnatürliche Nachkommenschaft der „Söhne Gottes“ geben, Nicht etwa nur, weil diese widernatürliche Schöpfung nicht in Gottes Plan stand, sondern, weil sie die Neigungen vorsätzlicher Verderbtheit in sich trugen, genau wie ihre Väter. Noch heute finden Archäologen Ossarien von Riesen. Somit konnte ein gefallener Engel unmöglich einen gerechten zweite Adam stellen, würde er im Fleische geboren werden.

    Bitte behalte diese Dinge im Sinn, So kommen wir beim nächsten Mal zurück zu den Zusammenhänge des Todes und des Totsein. (Das 1000 jährige Reich werde ich später erörtern.) Ich werde das Thema aufgrund einiger Deiner Äußerungen fortsetzen.

    Thomas

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    1. Hallo Thomas,
      bis hierhin verstehe ich deinen Gedankengang.
      Das einzige, was mir aufgefallen ist und weswegen ich zu einem Gedanken anregen möchte: Ja, Jesus war ist zweite Adam und bringt dadurch ein ausreichendes Opfer. Aber noch viel unmittelbarer für unser Leben ist m.E., dass Jesus der Fluch des Gesetzes traf - er trug meine Verfehlungen am Kreuze, ihn traf die Strafe, die mich hätte treffen müssen. Ich habe ihn ans Kreuz gebracht, weil er meine Sünden tragen wollte und dies der einzige Weg war. - nachzulesen u.a. in 2Kor 5:18, 19, 21; 1Joh 2:2; Mt 20:28

      LG

      Kyp

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